Von Borstlingen und Schmierlingen
� �Hon. Die Namen der Winzlinge auf der Walderde t�nen wie aus dem Telefonbuch des Feenreichs. H�ren wir einmal genau hin: Die porigen Schupplinge treffen sich mit den schuppigen Porlingen bei den zottigen Schirmlingen, dem fleischblassen Milchling und dem geselligen Nabeling und klatschen �ber die Rolle der St�ublinge im Streit mit dem Satans-R�hrling, der behauptet, der verdrehte R�bling mit der Rotkappe, diese Gift-Lorchel, habe dem gelbmilchenden Becherling mit der Bischofsm�tze das Geheimnis verraten, dass der gemeine Felbling und der d�nnfleischige Egerling den behangenen D�ngerling hinter dessen R�cken einen warzigen Dr�sling, einen h�sslichen Dickfuss, einen gallertfleischigen Kr�ppelfuss, ja sogar einen natternstieligen Schleimfuss gescholten habe, was nun den Bl�ttling, den Borstling, den Br�tling, den Krempling und den Eier-Wurstling f�rchterlich aufregt und den Tr�nen-T�ubling und den w�ssrigen Faserling, diese beiden Z�rtlinge, gar zum Weinen bringt. �Pustularia�, meint der fuchsige Streifling, �wir scheren uns einen Pfifferling darum. Wir schicken den brennenden Ritterling mit der abgestutzten Keule, und der wird diesem grossen Schmierling eine Ziegenlippe hauen, so dass er glaubt, seine Totentrompete zu h�ren!� - Nur weg aus dem Wald, bis der Spuk mit diesen pilzigen Sonderlingen wieder vorbei ist!�
Textkasten in einem Artikel �ber Pilze in der heutigen NZZ.�
Textkasten in einem Artikel �ber Pilze in der heutigen NZZ.�



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